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Hilfe - Sakramentalien

Sakramentalien sind heilige Zeichen, durch die in einer gewissen Nachahmung der Sakramente Wirkungen, besonders geistlicher Art, bezeichnet und kraft der Fürbitte der Kirche erlangt werden. (CIC, Can.1166).



Exorziertes Wasser, Öl, Salz und Weihrauch

Die Anwendung von Sakramentalien liegt in Kompetenzen jedes Priesters. Ihre Kraft ist von persönlichem Glauben des Priesters und von Mitarbeit der eine konkrete Sakramentalie empfangenden Person durch ihre Akte des Glaubens, der Liebe und Reue abhängig. Die Macht der Sakramentalen liegt im Vermittlungsgebet der Kirche, in derer Name der Priester Personen und Gegenstände segnet, weiht oder exorziert.

 
Segnungen im Leben der Kirche

Die Kirche setzte Segnungen als sichtbare Zeichen ein: „durch sinnenfällige Zeichen wird in ihr die Heiligung des Menschen bezeichnet“, d.h. es wird die Heiligung der Menschen in Christus und Verherrlichung Gottes verwirklicht, auf die alles Tun der Kirche als auf ihr Ziel hinstrebt.

 
Der Katechismus über die Sakramentalien

Außerdem hat die heilige Mutter Kirche Sakramentalien eingesetzt. Diese sind heilige Zeichen, durch die in einer gewissen Nachahmung der Sakramente Wirkungen, besonders geistlicher Art, bezeichnet und kraft der Fürbitte der Kirche erlangt werden. Durch diese Zeichen werden die Menschen bereitet, die eigentliche Wirkung der Sakramente aufzunehmen; zugleich wird durch solche Zeichen das Leben in seinen verschiedenen Gegebenheiten geheiligt

 
Kreuz des heiligen Vaters Benedikt

Macht vom Kreuz des heiligen Vaters Benedikt ist eine historische Wahrheit und bildet zugleich ein Dogma unserer Religion. Wenn wir dieses Zeichens Schutz so selten suchen, dann können wir davon keine Hilfe erfahren und nur uns selber schwachen Glauben zuschreiben.

 
Rosenkranz und Versprechungen Muttergottes

Erinnern wir uns dessen, dass der Rosenkranz – wie Hl. Pater Maximilian Maria Kolbe schrieb – das „Schießen auf den Teufel“ ist. Mit dem Rosenkranz sind Versprechungen Muttergottes verbunden, die dem Seligen Alan de la Roche gegeben wurden. Die Versprechungen nennen geistige Folgen für alle, die Geheimnisse der Heiligen Schrift beim Rosenkranzgebet betrachten.

 
Skapulier – Gabe der Muttergottes

Das Wort „Skapulier“ bedeutet in lateinischer Sprache ein Vorder- und Rückkörper umhüllendes Gewand. Das Karmelskapulier besteht aus zwei rechtswinkligen, braunen Tuchstücken, auf einer Seite mit Darstellung Muttergottes und auf anderer Seite mit Darstellung vom Herzen Jesu besetzt. Sie sind durch Schnüre miteinander so verknüpft, dass sich ein Teil in der Vorderseite und der zweite Teil in der Rückseite vom Brustkorb befindet. Das Skapulier wird auch in Gestalt einer Medaille getragen.

 
„Wundertätige Medaille“ von Hl. Katharina Labouré
Es ist die berühmteste Medaille der Welt, derer Idee 1830 von Muttergottes der Nonne Katharina Labouré vorgelegt wurde. Die Muttergottes befahl Prägung der Medaille und sagte: „Diese Strahlen sind das Sinnbild der Gnaden, die ich allen schenken werde, die mich darum bitten“.
 


 

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